Es braucht immer einen Auslöser....
...und schon fließen die Worte aus mir.
Auf jedem Weg kann ich etwas anderes finden.
Es gibt Steine, Zapfen, Kiesel, Moos, Stöckchen, Unrat, Wurzeln, Steigungen, Biegungen, Neigungen, Blüten, Bäume, Sträucher, Dickichte, Dornen, Quellen, Rinnsale, Früchte am Wegrand, ja, so Vieles.
Jeder Weg ist so, wie er eben ist, beschritten worden, um ein Teilziel zu erreichen.
Den Strand und das kühle Nass, das Postamt und die Läden mit Nahrung, den Freund im anderen Haus, und die alte Mutter, die gebeugt wurde von den Stürmen des Lebens, sowie den kranken Vater, der ruhig daliegt mit tränennassen Augen, weil ein Tag gleichförmiger als der andere vergeht. Und so viel Lebenszeit den Bach runtergeht, auf Heilung oder Erlösung hoffend, und ausgeliefert.
Die Eindrücke sind einseitig, an Maschinen angeschlossen, die den Rhythmus vorgeben, wie sich die Brust zu heben und zu senken hat. Eingesperrt, ausgegrenzt, still beobachtet von Augen, die solches Elend gewöhnt sind, routinierte Hände, die flink den Körper kundig waschen, wenden, das Bettlaken frisch aufspannen, und sachte, sachte die Stimme der Augen lesen lernen, ob ein Mensch noch bereit ist, weiter zu leben, und ob ein Mensch am Ende seines Lebens angelangt ist.....
Elba, 9. August, während mein Vater der Heilung entgegendöste

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