...und es ist gut so!
Dieser Text entstand in Basel auf einem kleinen Balkon, 4. August 2007
......Ein Leben muss immer weiter gehen, ohne all diesem Zaudern, ohne reumütig zurückzuschauen.
Es ist wie es ist!
Jeder Verlust macht mich nur reicher an Erfahrungen.
Es gehört uns nichts. Weder Reichtümer, noch Gegenstände, die oftmals nach unserem Tod lieblos von anderen entsorgt werden. Weder Ruhm, für den Manche auf alles Private verzichten müssen.
Und schon gar nicht andere Menschen.
Es gehört uns nichts, wenn wir tot sind, haben wir nichts mehr.
Wieviel Liebe haben wir bis dahin gelebt?
Wieviel Liebe haben wir erreicht?
Welchen Pegel?
Schwappte sie auf andere Menschen über, wie ein hochwasserführender Fluss seine Fluten vergießt...?
Liebe beschäftigte mich schon immer mehr als Krieg.
Dennoch sind im Moment Millionen Menschen auf der Flucht vor einem sinnlosen Krieg. Ohne Habe, ohne Perspektive. Was ist mit ihren Ängsten und Zweifeln?
Was ist mit ihrer Liebe zum Leben passiert?
So wie eine Blume aus einer Asphaltritze emporwachsen kann, und anmutig dem Wind und den Abgasen trotzt, so kommt doch immer noch der Lebensfunke zum Tragen.
Die Gründe, zu überleben, und sich für jemand anderen zusammen zu nehmen, Stärke hervor zu holen und zu spüren: "da gehts lang", erstaunen oft.

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