schreibwerkstatt

Monday, October 29, 2007

Wer hat solch eine schöne blaue Flasche?

..... und braucht sie nicht mehr?

Diese Flasche war mein stolzer Besitz.....

Eine besonders grosse Murmel hat dieser Glasflasche ein frühes Ende beschert.

Sunday, October 28, 2007



Aus einer schönen Karaffe Wasser trinken



Grün - Blau am Küchenfenster



Eine Figur aus feinen Rauchfäden gesponnen

Der Regen trommelt auf das Dach

Eine Stunde wurde uns wieder zurückgegeben.
Wie nützen Menschen ihre Lebenszeit?
Wird sie uns zugeteilt?
Können wir frei darüber verfügen?
Lieben wir wirklich freie Zeit? Sind diese großen Freiräume nicht eher spiegelblanke Fächen, wo wir ausrutschen könnten? Wo wir jedoch Zeit hätten, über unser Leben nachzudenken....
Und dies vermeiden.
Gestern sagte eine junge Frau, sie hasse es, " wenn die Läden zu wären". So verbrachte sie den Feiertag in Ungarn, denn dort war alles im Normalbetrieb.
Halten wir es wirklich nicht mehr aus, ohne zu konsumieren?

Ich brauche diese freien Zeiten. Ohne hektischer Betriebsamkeit. Ohne andere Menschen in überfüllten Einkaufszentren zu treffen.
Meine eigenen Gefühle zu spüren, das ist wahrlich für mich ein Feiertag,. Von nichts überlagert .
Ich: PUR

Saturday, October 27, 2007



Dem Himmel so nah.....


GRÜN - BLAU



Erinnerungen sichtbar gemacht....


Dämmriger Samstagabend



An grauen Tagen sehe ich gerne Erinnerungen an Lichtvolle Tage.....

Friday, October 26, 2007

FREUNDE

Wenn ich mit einem Freund spreche, trage ich mein Herz auf der Zunge.

Es heißt nicht umsonst in der chinesischen Medizin:

"Die Zunge ist der Öffner des Herzens!"

Einmal sagte ein Freund zu mir:
" Wer in dieser Welt nur einen einzigen Menschen als seinen Freund bezeichnen kann, der kann sich glücklich schätzen."

In der Schreibwerkstatt erstelle ich ein ELFCHEN zu dem Wort."FREUND".

Freund
wie schön
dir gegenüber zu sitzen
die, die ich bin
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Tieger-Blog

Viele Interessantes rund um Autoren und Autorinnen, ganz persönliche Gedanken zum Schreiben. www.autorinnen.de

Es lohnt sich immer wieder mal, die Regeln des Schreibens zu überdenken.
Was ist erlaubt?
Alles, was Spaß macht?
Ich finde, es ist schön, so schreiben zu können:
* einen Leser in der selben Landschaft atmen zu lassen, die von mir beschrieben wird
* einen Leser einen Blick in eine Seelenlandschaft tun zu lassen, etwas zu erinnern, das von Anbeginn da war

Nächstes Mal mehr!

Thursday, October 25, 2007

Es braucht immer einen Auslöser....

...und schon fließen die Worte aus mir.
Auf jedem Weg kann ich etwas anderes finden.
Es gibt Steine, Zapfen, Kiesel, Moos, Stöckchen, Unrat, Wurzeln, Steigungen, Biegungen, Neigungen, Blüten, Bäume, Sträucher, Dickichte, Dornen, Quellen, Rinnsale, Früchte am Wegrand, ja, so Vieles.
Jeder Weg ist so, wie er eben ist, beschritten worden, um ein Teilziel zu erreichen.
Den Strand und das kühle Nass, das Postamt und die Läden mit Nahrung, den Freund im anderen Haus, und die alte Mutter, die gebeugt wurde von den Stürmen des Lebens, sowie den kranken Vater, der ruhig daliegt mit tränennassen Augen, weil ein Tag gleichförmiger als der andere vergeht. Und so viel Lebenszeit den Bach runtergeht, auf Heilung oder Erlösung hoffend, und ausgeliefert.
Die Eindrücke sind einseitig, an Maschinen angeschlossen, die den Rhythmus vorgeben, wie sich die Brust zu heben und zu senken hat. Eingesperrt, ausgegrenzt, still beobachtet von Augen, die solches Elend gewöhnt sind, routinierte Hände, die flink den Körper kundig waschen, wenden, das Bettlaken frisch aufspannen, und sachte, sachte die Stimme der Augen lesen lernen, ob ein Mensch noch bereit ist, weiter zu leben, und ob ein Mensch am Ende seines Lebens angelangt ist.....
Elba, 9. August, während mein Vater der Heilung entgegendöste

...und es ist gut so!

Dieser Text entstand in Basel auf einem kleinen Balkon, 4. August 2007

......Ein Leben muss immer weiter gehen, ohne all diesem Zaudern, ohne reumütig zurückzuschauen.
Es ist wie es ist!
Jeder Verlust macht mich nur reicher an Erfahrungen.
Es gehört uns nichts. Weder Reichtümer, noch Gegenstände, die oftmals nach unserem Tod lieblos von anderen entsorgt werden. Weder Ruhm, für den Manche auf alles Private verzichten müssen.
Und schon gar nicht andere Menschen.
Es gehört uns nichts, wenn wir tot sind, haben wir nichts mehr.

Wieviel Liebe haben wir bis dahin gelebt?
Wieviel Liebe haben wir erreicht?
Welchen Pegel?
Schwappte sie auf andere Menschen über, wie ein hochwasserführender Fluss seine Fluten vergießt...?
Liebe beschäftigte mich schon immer mehr als Krieg.
Dennoch sind im Moment Millionen Menschen auf der Flucht vor einem sinnlosen Krieg. Ohne Habe, ohne Perspektive. Was ist mit ihren Ängsten und Zweifeln?
Was ist mit ihrer Liebe zum Leben passiert?
So wie eine Blume aus einer Asphaltritze emporwachsen kann, und anmutig dem Wind und den Abgasen trotzt, so kommt doch immer noch der Lebensfunke zum Tragen.
Die Gründe, zu überleben, und sich für jemand anderen zusammen zu nehmen, Stärke hervor zu holen und zu spüren: "da gehts lang", erstaunen oft.

Das Leben einladen

Dieser Text entstand in Basel im August 2007

.... Alles, das einem an Glück von anderen Menschen geschenkt wurde, und das man selbst in guten Augenblicken verschenkt hatte - all das steckt in diesem Lebenskuchen.
Am Ende des Lebens werde ich gefragt werden: Hast du es verstanden, was es heißt, zu lieben? Hast du wirklich geliebt? Weißt du was die Liebe ist?
Sie ist langmütig. Sie richtet und urteilt nicht. Sie erlaubt ein immerwährendes Fließen und Strömen durch die Stille der Nacht und durch das Gleißen des Tages. Liebe beutet nicht aus. Liebe thront in den Herzen, und haust nicht im Verstand. Liebe ist klar wie ein Bergsee. Liebe erhellt auch dunkelste Momente. Liebe verurteilt kein Gegenüber. Liebe erlaubt sanftmütig und anmutig zu sein. Liebe erhält Liebe. Liebe ist das Tor zu größerem Verständnis vom Leben selbst.
"Tritt ein, tritt hindurch, erlaube der Liebe da zu sein."
Liebe dich selbst.
Liebe verzeiht. Liebe wächst. Liebe fällt auf fruchtbaren Boden und vermehrt sich. Liebe überrascht. Liebe durchschneidet den Felsen der Begierde. Liebe ist ausdauernd. Liebe wächst still wie ein Bambusrohr, und erlaubt Höhe, Größe und Umfang.
Liebe ist ein immerwährendes Feuer, und nährt die Herzensglut.
Liebe ist.
Liebe

Wednesday, October 24, 2007




Erinnerung

an den

Sommer,

Strassbourg



SPIELEREI

in

Grün -

Blau


Mein GRÜN-BLAU-PROJEKT


Sonnendurchflutetes Grün-Blau



Marzipankartoffeln?


Tanzende Bäume



Verschmelzung

Was machen andere Menschen genau in DIESEM Moment?


Diese Frage, was andere Menschen genau in diesem Moment machen, beschäftigt mich jetzt.


Vielleicht etwas völlig Banales. Oder Aufregendes. Alltägliches. Bürokratisches. Hoffnungsvolles.

Jemand kritzelt. Telefoniert. Spricht. Lacht. Ist neidisch. Isst. Reist. Ist von seinem Leben gelangweilt. Eine lästige Fliege umschwirrt seinen Kopf. Jemand hat kalte Füsse. Jemand wäscht seine Kleidung. Jemand schreit. Weint. Jemand wird verfolgt. Und jemand lässt sich scheiden. Jemand starrt vor sich hin. Jemand sucht nach Antworten. Jemand ist inmitten von Chaos. Jemand leidet. Jemand - einer - eine - wer nur - ......

Zuhaus und bloggen


Das war ein goldener Herbsttag!
Zurzeit habe ich durch einen schmerzhaften Zu-Fall mehr Zeit. Sogar meinen alten Blogspot kramte ich aus und erneuerte diesen.
Sich etwas von der Seele schreiben, heißt es oft.
Schreiben:
Was auf das Papier fließt, findet einen Ausruck, kann uns von zu viel Druck befreien. Schreiben kann Blockaden lösen, sogar alte Knoten entwirren. Neue Wege werden gefunden, und man tritt über eine (Tür-)Schwelle, bleibt nicht mehr zögerlich vor dieser stehen.
Ich beginne das Schreiben meist so:
Was sehe ich?
Was höre ich?
Was fühle ich?
Und schon bin ich mitten in mein Leben gesprungen.....
Padmadevi